NEW YORK (dpa-AFX) - Nach seinem massiven Kursrutsch im Handelsverlauf hat sich der Euro am Freitag im New Yorker Handel etwas stabilisiert. Nach einem Tagestief bei 1,2625 US-Dollar, weniger hatte der Euro zuletzt Ende August 2010 gekostet, wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,2667 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,2771 (Donnerstag: 1,2736) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7830 (0,7852) Euro.

Im europäischen Nachmittagshandel war der Euro schlagartig um rund eineinhalb Cent abgesackt, nachdem Meldungen über bevorstehende Herabstufungen durch S&P die Runde gemacht hatten. Demnach droht mit Frankreich und Österreich zwei der sechs verbleibenden Euro-Länder mit Top-Bonität der Verlust ihres "AAA"-Ratings. Das wäre ein Schlag in der nach wie vor lodernden Schuldenkrise. Darüber hinaus wurde in Finanzkreisen die beiden Euro-Schwergerichte Italien und Spanien sowie Belgien und Portugal als mögliche Abstufungskandidaten genannt.

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