FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag deutlich von seinen kräftigen Kursverlusten zu Wochenbeginn erholt. Am Dienstagmittag kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,3213 US-Dollar. Damit glich der Euro seine Verluste vom Vortag von in der Spitze eineinhalb Cent fast aus. Am Montag war der Euro stark von einer schlechten Stimmung an den europäischen Anleihemärkten belastet worden, insbesondere in Portugal.

Händler begründeten die feste Tendenz des Euro unter anderem mit der guten Stimmung an den Aktienmärkten Europas und Asiens. Dort wurden zuversichtliche Äußerungen von Griechenlands Regierungschef Lucas Papademos zu den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt positiv aufgenommen. Zudem habe der weitgehend reibungslose Ablauf des EU-Gipfels vom Montag gestützt. 25 der 27 EU-Staaten hatten unter anderem eine schärfere Kontrolle der öffentlichen Haushalte beschlossen. Auch neue Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt, der sich nach wie vor robust präsentiert, sorgten für gute Stimmung.

Im weiteren Verlauf könnten neue US-Konjunkturdaten für zusätzliche Bewegung sorgen. Veröffentlicht werden unter anderem Stimmungsdaten aus der Region Chicago und Zahlen zum Verbrauchervertrauen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer