FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag spürbar von seinen kräftigen Kursverlusten zu Wochenbeginn erholt. Am Dienstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3180 US-Dollar und damit rund einen Cent mehr als im Tief am Montag. Ein Dollar war zuletzt 0,7587 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3110 (Freitag: 1,3145) Dollar festgesetzt. Zu Wochenbeginn war der Euro stark von einer schlechten Stimmung an den europäischen Anleihemärkten belastet worden, insbesondere in Portugal.

Unterstützung für den Euro kam laut Händlern zuletzt aus Griechenland. Demnach wurden jüngste Äußerungen von Regierungschef Lucas Papademos, der von Fortschritten in den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt sprach, positiv aufgenommen. Athen verhandelt derzeit mit privaten Gläubigern über die Konditionen einer Umschuldung. Positiv habe auch der weitgehend reibungslose Verlauf des EU-Gipfels vom Montag gewirkt, hieß es. 25 der 27 EU-Staaten hatten unter anderem eine schärfere Kontrolle der öffentlichen Haushalte beschlossen.

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