NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag nach überraschend starken Signalen der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine Zinserhöhung im April im US-Handel deutlich über 1,39 Dollar geblieben. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3958 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vor den Signalen noch auf 1,3850 (Mittwoch: 1,3809) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7220 (0,7242) Euro.

Der klare Hinweis von EZB-Präsident Trichet auf eine schnelle Zinserhöhung habe die Finanzmärkte überrascht, sagte der Devisenexperten Thomas Amend von HSBC Trinkaus. Die Märkte hätten bisher fest mit Zinserhöhungen frühestens ab Herbst gerechnet. Immerhin hätten die Hinweise des Notenbankchefs nicht auf eine Serie von Zinserhöhungen hingedeutet. Demnach dürften nach der Erhöhung im April weitere Zinsschritte erst mit einiger zeitlicher Verzögerung erfolgen, sagte Amend.

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