Das Gebäude der US-Notenbank (Fed) in Washington. Foto: Matthew Cavanaugh/Archiv
Das Gebäude der US-Notenbank (Fed) in Washington. Foto: Matthew Cavanaugh/Archiv

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dpa

Das Gebäude der US-Notenbank (Fed) in Washington. Foto: Matthew Cavanaugh/Archiv

Washington (dpa) - Die US-Notenbank will ihre Prognosen über die Entwicklung des Leitzinses erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Diese Informationen sollen bereits nach der nächsten Sitzung ihres geldpolitischen Ausschusses am 24. und 25. Januar veröffentlicht werden, teilte die Fed mit. Die Zentralbanker wollen ihre geldpolitischen Entscheidungen damit berechenbarer und nachvollziehbarer machen, geht aus dem veröffentlichten Protokoll der Sitzung vom 13. Dezember hervor.

Dem Sitzungsprotokoll zufolge planen die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses, Prognosen für die Entwicklung des Leitzinses ab dem letzten Quartal 2012 und für die kommenden Jahre zu veröffentlichen.

Die US-Notenbank hatte in Aussicht gestellt, den Leitzins bis Mitte 2013 extrem niedrig zu halten. Derzeit liegt er zwischen null und 0,25 Prozent. Bei der jüngsten Sitzung war jedoch diskutiert worden, diese Niedrigzinsen nicht mehr bis zu einem konkreten Zeitpunkt zu fixieren.

Aus dem Protokoll der Fed-Sitzung geht zudem hervor, dass die Mitglieder des geldpolitischen Rats abweichende Meinungen in der Frage des makroökonomischen Ausblicks haben. Die Meinungen, ob mit Inflation oder Disinflation für die US-Wirtschaft zu rechnen sei, gingen demnach auseinander. An den Finanzmärkten sorgte die Veröffentlichung des Protokolls - der sogenannten Minutes - für leichte Kursgewinne des Dollar.

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