Commerzbank
Das Logo der Commerzbank, aufgenommen am «Gallileo-Hochhaus» in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Das Logo der Commerzbank, aufgenommen am «Gallileo-Hochhaus» in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

dpa

Das Logo der Commerzbank, aufgenommen am «Gallileo-Hochhaus» in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Die Commerzbank plant nach einem Pressebericht ihre milliardenschwere Kapitallücke ohne Hilfe der Allianz zu schließen.

Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag) aus Kreisen berichtet, habe die teilverstaatlichte Bank einen «Plan A», der ausschließlich Maßnahmen enthalte, das von der Europäischen Bankenaufsicht EBA festgestellte Kapitalloch in Höhe von 5,3 Milliarden Euro bis zur Jahresmitte aus eigener Kraft zu schließen. Dieser Plan, so heißt es laut «FAZ» mit Berufung auf Personen, die das Konzept gesehen hätten, werde sogar mehr Kapital freisetzen als gefordert. Bei der Commerzbank war zunächst keiner für einen Kommentar erreichbar.

Bis spätestens Freitag muss die zweitgrößte deutsche Bank das Konzept den Bankaufsehern vorlegen. Falls manche Maßnahmen darin nicht verwirklicht werden könnten, zeige ein «Plan B» zusätzliche Optionen auf. Erst dort käme die Allianz ins Spiel, mit der über eine Umwandlung ihrer stillen Einlage von 0,75 Milliarden Euro in Kernkapital verhandelt werde. Diese Verhandlungen aber seien noch nicht abgeschlossen.

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