Weizenähren
Weizenähren bei Konstanz: Während der globale Index für Nahrungsmittel binnen eines Monats um 2,2 Prozent zulegte, war der Anstieg beim Getreide, darunter Reis, Weizen und Mais, noch stärker.

Weizenähren bei Konstanz: Während der globale Index für Nahrungsmittel binnen eines Monats um 2,2 Prozent zulegte, war der Anstieg beim Getreide, darunter Reis, Weizen und Mais, noch stärker.

dpa

Weizenähren bei Konstanz: Während der globale Index für Nahrungsmittel binnen eines Monats um 2,2 Prozent zulegte, war der Anstieg beim Getreide, darunter Reis, Weizen und Mais, noch stärker.

Rom (dpa) - Die Preise für Nahrungsmittel sind weltweit auf neue Rekordhöhen gestiegen. Das gab die in Rom ansässige UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Preisindex für Februar bekannt.

Danach sind die Preise für Lebensmittel - außer für Zucker - global im achten Monat hintereinander gestiegen. Sie lagen bereits vorher auf dem höchsten Stand seit Einführung des Preisvergleichs 1990. Die FAO geht davon aus, dass dieser Trend bei den Lebensmittelpreisen nicht nachlässt.

Während der globale Index für Nahrungsmittel binnen eines Monats um 2,2 Prozent zulegte, war der Anstieg beim Getreide, darunter Reis, Weizen und Mais, mit 3,7 Prozent noch stärker. Er kletterte auf den höchsten Stand seit Juli 2008. Ölpreissteigerungen könnten den schon prekären Nahrungsmittelmarkt weiter belasten, warnte David Hallam, FAO-Direktor der Handels- und Marktabteilung. Hohe Preise treffen vor allem arme Haushalte sowie Länder, die Nahrung importieren müssen.

Anfang des Jahres waren im von Nahrungsmittelimporten abhängigen Algerien wegen der Teuerung Aufstände ausgebrochen. Auch bei den Protesten in Tunesien spielten hohe Preise eine wichtige Rolle.

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