Montage am ICE 3 M
An einem ICE-Zug der dritten Generation, dem ICE 3M/Velaro D, montiert ein Arbeiter bei Siemens in Krefeld. Foto: Roland Weihrauch

An einem ICE-Zug der dritten Generation, dem ICE 3M/Velaro D, montiert ein Arbeiter bei Siemens in Krefeld. Foto: Roland Weihrauch

dpa

An einem ICE-Zug der dritten Generation, dem ICE 3M/Velaro D, montiert ein Arbeiter bei Siemens in Krefeld. Foto: Roland Weihrauch

Essen (dpa) - Die Bahn muss weiter mit dem Einbau neuer Achsen in ihre Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ ICE 3 warten.

Das Eisenbahnbundesamt blockiere mit Forderungen nach weiteren Brems- und Belastungstests die Nachrüstung von 64 Triebwagen mit 1200 neuen Achsen, berichtet die in Essen erscheinende «Westdeutsche Allgemeine Zeitung» (WAZ, Montag). Dadurch müssen die Züge häufiger in die Werkstatt.

Eine Bahnsprecherin bestätigte den Bericht. Sie könne keine Prognose über den weiteren Zeitplan abgeben. Ohne neue Achsen müssen die Züge laut WAZ weiterhin alle 30 000 Kilometer zum Ultraschall-Check.

Bei neuen Achsen wäre das nur noch alle 160 000 Kilometer notwendig. Ursprünglich sollte ein Teil der Züge bereits zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 umgerüstet sein. Die Bahn will am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Berlin über die Lage bei den Zugflotten für den Regional- und Fernverkehr informieren.

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