Zahl der Arbeitslosen bleibt im Februar fast unverändert

Nürnberg (dpa) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar fast unverändert geblieben. Die Arbeitsagenturen registrierten 3,138 Millionen Jobsucher, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Das sind 2000 mehr als im Januar; die Arbeitslosenquote verharrte somit bei 7,3 Prozent. «Der Arbeitsmarkt hat sich im Februar günstig entwickelt», kommentierte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. Er verwies dabei auf die saisonbereinigten Zahlen: Wenn wegen des Winters auf Baustellen, in Gärtnereien und der Gastronomie nicht weniger Personal benötigt worden wäre, wäre die Zahl der Erwerbslosen um 14 000 auf 2,914 Millionen zurückgegangen.

Inflation weiter auf dem Rückzug - Sprit und Heizöl billiger

Wiesbaden (dpa) - Die Inflation in Deutschland ist infolge sinkender Preise für Sprit und Heizöl weiter auf dem Rückzug. Im Februar sank die jährliche Teuerungsrate auf 1,2 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag anhand vorläufiger Daten mit. Im Januar hatte die Rate noch bei 1,3 Prozent gelegen, im Dezember bei 1,4 Prozent. Gebremst wurde der Preisauftrieb nach Angaben der Statistiker wie schon im Vormonat vor allem durch sinkende Energiepreise. Allerdings hatte im Februar 2013 der Winter noch einmal zugeschlagen und die Heizölpreise damals vorübergehend in die Höhe getrieben.

Urteil: Mehrwertsteuervorteil für Taxifahrten könnte rechtens sein

Luxemburg (dpa) - Für Taxifahrten könnte auch künftig eine geringere Mehrwertsteuer fällig werden als für Fahrten mit einem Mietwagen inklusive Fahrer. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilte am Donnerstag in zwei deutschen Fällen, dass die steuerliche Bevorzugung von Taxifahrten rechtens sein kann. In Deutschland gilt bei Taxifahrten in der Regel ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent - für Mietwagen mit Fahrer werden die üblichen 19 Prozent fällig. Voraussetzung für eine solche Ungleichbehandlung ist laut EuGH, dass sich beide Dienstleistungen voneinander unterscheiden und Kunden diesen Unterschied auch bemerken können.

Reisebranche erwartet Rekordjahr

Berlin (dpa) - Die deutsche Reisebranche ist nach einem Umsatzzuwachs von fast einer Milliarde Euro auf dem Weg zu einem weiteren Rekordjahr. «Der Start in die Sommersaison ist sehr erfreulich mit Zuwächsen im oberen einstelligen Prozentbereich», sagte der Präsident des Branchenverbandes DRV, Jürgen Büchy, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Umsatzplus zwischen zwei und vier Prozent. «Auch in diesem Jahr sind die Bundesbürger in bester Urlaubsstimmung. Im vergangenen Reisejahr 2012/2013 kletterten die Erlöse der Veranstalter um 3,5 Prozent auf die Bestmarke von 25,3 Milliarden Euro - bei leicht gestiegenen Preisen.

Internationaler Boom für WhatsApp-Alternativen Threema und Telegram

Berlin (dpa) - Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook haben Alternativ-Programme die Charts der App-Stores erobert. Das von der Stiftung Warentest wegen seiner lückenlosen Verschlüsselung ausgezeichnete Programm Threema des Anbieters Kasper Systems führt in Deutschland sowohl im Google Play Store für Android-Smartphones als auch im iTunes-Store für iPhone-App die Liste der Bezahl-Anwendungen an. Threema kostet 1,59 Euro (Android) beziehungsweise 1,79 Euro für die Apple-Geräte. Die Stiftung Warentest hatte mit Threema, Line, Blackberrys BBM und den Telegram Messenger vier WhatsApp-Alternativen getestet und dabei nur Threema als «unkritisch» bewertet.

Starker Trend: Immer mehr Autofahrer nutzen Carsharing in Deutschland

Berlin (dpa) - In Deutschland machen immer mehr Autofahrer beim Carsharing mit. Zum Jahresanfang waren bundesweit rund 757 000 Kunden registriert, rund zwei Drittel mehr als im Vorjahr, teilte der Bundesverband Carsharing am Donnerstag in Berlin mit. Der große Zuwachs geht vor allem auf Autos zurück, die in Großstädten am Straßenrand parken und sich mit einem Smartphone orten und reservieren lassen. Dort gibt es inzwischen 437 000 Kunden - ein Plus von 254 000 (rund 139 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Die Nutzer melden sich aber oft bei mehreren Anbietern an.

Sorge um die Ukraine trübt die Stimmung am deutschen Aktienmarkt

Frankfurt/Main (dpa) - Sorgen wegen der Spannungen zwischen der Ukraine und Russland haben am Donnerstag die Stimmung am deutschen Aktienmarkt getrübt. Der Dax rutschte kurzzeitig unter die Marke von 9500 Punkten. Am Nachmittag stand der deutsche Leitindex noch 1,02 Prozent tiefer bei 9563 Punkten. Für den MDax ging es um 0,54 Prozent auf 16 763 Punkte nach unten, und der TecDax büßte 1,12 Prozent auf 1255 Punkte ein. Am deutschen Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,34 Prozent am Mittwoch auf 1,26 Prozent Prozent. Der Bund Future rückte um 0,26 Prozent auf 145,15 Punkte vor. Der Kurs des Euro gab nach: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3656 (Mittwoch: 1,3726) Dollar fest.

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