Susanne Aigner-Drews während eines dpa-Interviews in München. Foto: Andreas Gebert
Susanne Aigner-Drews während eines dpa-Interviews in München. Foto: Andreas Gebert

Susanne Aigner-Drews während eines dpa-Interviews in München. Foto: Andreas Gebert

dpa

Susanne Aigner-Drews während eines dpa-Interviews in München. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Die Chefin von Discovery Deutschland, Susanne Aigner-Drews, strebt für den Männersender DMAX einen Gesamtmarktanteil von zwei Prozent an. «Nicht sofort, aber 2015 oder 2016», sagte sie im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

«Wir glauben, dass das Potenzial durchaus da ist.» Im vergangenen Jahr legte der Münchner Sender rund 30 Prozent an Marktanteilen zu und schaffte knapp 1,7 Prozent beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren. Auch wenn einige Formate einen Frauenanteil bis 40 Prozent haben, soll DMAX ein Männersender bleiben, betonte Aigner-Drews.

Und die Frauen sollen im April ihren eigenen Discovery-Frauensender bekommen: Dann startet der Sender TLC auch in Deutschland. «Es ist doch manchmal erstaunlich, wie stereotyp man immer noch denken kann», sagte Aigner-Drews. Während Sendungen über Motoren und Modellbauer bei Männern gut ankämen, müsse es für die Frauen weniger detailliert, dafür komplexer sein. Neben klassischen Mode-, Schönheits- und Hochzeitsformaten soll es auf TLC auch «Einblicke geben in andere Lebenswelten und Lebensweisen». TLC-Formate zeigen das Leben der Amish People oder den Wunsch eines kleinen Mädchens, Schönheitskönigin zu werden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer