Die Prämie für alte Diesel soll zum Neuwagen-Kauf animieren. Händler versuchen, den Preisnachlass gering zu halten. Doch wer geschickt verhandelt, kann Neuwagen bis zu 46 Prozent unter Listenpreis bekommen.

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Die Autobranche ist in der Dieselkrise unter Druck geraten. VW und andere Hersteller bieten nun «Kaufanreize für neue Dieselautos. Foto: Julian Stratenschulte

Die Autobranche ist in der Dieselkrise unter Druck geraten. VW und andere Hersteller bieten nun «Kaufanreize für neue Dieselautos. Foto: Julian Stratenschulte

dpa

Die Autobranche ist in der Dieselkrise unter Druck geraten. VW und andere Hersteller bieten nun «Kaufanreize für neue Dieselautos. Foto: Julian Stratenschulte

Düsseldorf. Seit Wochen locken die Autohersteller mit der sogenannten Umweltprämie, wenn Kunden ihren alten Diesel verschrotten lassen oder in Zahlung geben. Gewährt wird ein Preisnachlass von 1750 bis 10.000 Euro. Doch Vorsicht: Die Umweltprämie kann leicht zur Mogelpackung werden, wenn der Händler den beim Neuwagenkauf üblichen Preisnachlass nicht mehr gewährt.

„Uns liegen zahlreiche Beschwerden von Kunden vor, dass die Händler ihre eigenen Rabatte reduzieren oder streichen“, berichtet Gregor Kolbe, Verkehrsreferent bei der Verbraucherzentrale Bundesverband. Es gebe auch Fälle, in denen Händler bei schon bestellten Autos den Preisnachlass mit Hinweis auf die Umweltprämie streichen wollten. „Das muss natürlich niemand akzeptieren“, so Kolbe.