Jahrelange Fusionsgespräche unter Landesbanken kann sich die WestLB nicht mehr leisten. Die Zeit drängt, Brüssel will Ergebnisse sehen. Bis spätestens Ende kommenden Jahres muss ein neuer Besitzer her, vielleicht sogar schneller. Derzeit sind allerdings alle Landesbanken angeschlagen und reihenweise in die Verlustzone gerutscht. Das erschwert eine Konsolidierung und Konzentration auf ein oder zwei Institute. Macht der Bund, der bereits bei der WestLB stiller Teilhaber ist, nicht gehörig Druck, droht der Ausverkauf an Heuschrecken. Aber selbst die zögern, weil es sich für sie nicht lohnt.

ingo.faust@wz-plus.de

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