Moderne Automaten bieten heute bis zu 30 verschiedene Spiele auch für Frauen an. Gewinne spielten nicht mehr die wichtigste Rolle, gesucht sei heute gute Unterhaltung, hieß es.

Düsseldorf. Die Aufsteller von Unterhaltungsautomaten sind erstaunlich gut durch die Krise gekommen. Wie der Branchenverband anlässlich der Fachmesse Ima (bis zum 22.Januar) in Düsseldorf mitteilte, konnte der Umsatz an den Spielgeräten in Gaststätten und Spielhallen 2009 um rund 2,5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro gesteigert werden.

Bei den Warenautomaten, an denen normalerweise jährlich für 2,7 Milliarden Euro Snacks und Getränke verkauft werden, schlug sich dagegen die Kurzarbeit in vielen Fabriken nieder. Es dürften bis zu zehn Prozent weniger verkauft worden sein.

Mit einer neuen Generation von Unterhaltungs- und Glücksspielautomaten, die wegen verschärfter Verordnungen aufgestellt werden mussten und heute bei 10 bis 15 Euro Einsatz pro Stunde Verluste auf 80 Euro begrenzen, seien als neue Kunden vor allem Frauen gewonnen worden.

Ihre Zahl hat sich in drei Jahren auf 16 Prozent Anteil in den Spielhallen vervierfacht. Moderne Automaten bieten heute bis zu 30 verschiedene Spiele auch für Frauen an. Gewinne spielten nicht mehr die wichtigste Rolle, gesucht sei heute gute Unterhaltung, hieß es.

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