GDL
Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft GDL im Hauptbahnhof in Hamburg 2011. Foto: Marcus Brandt/Archiv

Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft GDL im Hauptbahnhof in Hamburg 2011. Foto: Marcus Brandt/Archiv

dpa

Mitglieder der Lokführer-Gewerkschaft GDL im Hauptbahnhof in Hamburg 2011. Foto: Marcus Brandt/Archiv

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn will im Lokführer-Tarifkonflikt der Gewerkschaft bis Mittwoch ein Angebot machen. Wann genau es übergeben wird und ob das Unternehmen der GDL weiter entgegenkommt als bisher, ließ eine Bahnsprecherin aber offen.

Die Gewerkschaft verlangt für jeden Lokführer eine Versicherung gegen Lohneinbußen, falls er aus Gesundheitsgründen auf eine schlechter bezahlte Stelle wechseln muss. Sie droht mit Streiks nach Mittwoch.

Beide Seiten hatten sich am Freitag an einen Tisch gesetzt. Die Bahn kündigte im Anschluss an, die Forderung zu bewerten und dann Stellung zu nehmen. «Wir werden alles tun, um auf dem Verhandlungswege zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen und jegliche unverhältnismäßigen Aktionen der GDL abzuwenden», sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber der «Bild»-Zeitung (Montag).

«Unser Angebot heißt maximaler Beschäftigungsschutz bis zum Berufsende. Das versichern wir», verwies Weber auf Regelungen eines Tarifvertrags, den die Bahn bereits mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft geschlossen hat. Der GDL reicht dies nicht.

Weber sagte: «Das Paket soll für alle Lokführer gelten, auch für die rund 150 im Jahr, die aus gesundheitlichen Gründen keine Lok mehr fahren können. Wer will, kann ein Berufsleben lang bei der DB bleiben. Unsere Antwort an die GDL wird keinen Arbeitskampf rechtfertigen.»

Die GDL hatte Ende November die Verhandlungen mit der Bahn über einen neuen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für gescheitert erklärt.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer