Bayer-Chef Marijn Dekkers eilt der Zeit voraus. Bevor die Zahlen des Chemie- und Pharmakonzerns schlechter werden, hat er die Weichen gestellt. Den 12.500 Bayer-Forschern an der Front schanzt er mehr Geld zu, in der Verwaltung spart er ein.

Das vorausschauende Sparen muss nicht schlecht sein, es wird in vielen Firmen praktiziert. Bei der intensiveren Vermarktung von Medikamenten will er einen weiteren Schwerpunkt setzen. Das riecht nach Mauschelei zwischen Pharmafirmen, Ärzten und Apothekern. Davon sollte Dekkers lieber die Finger lassen. Das wird bei uns nicht mehr geschätzt.

ingo.faust@wz-plus.de

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