Ende 2013 war der Vorwurf aufgekommen, einzelne Angestellte hätten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bestochen, um an Daten angehender Beamter zu kommen. Foto: Thomas Frey/Archiv
Ende 2013 war der Vorwurf aufgekommen, einzelne Angestellte hätten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bestochen, um an Daten angehender Beamter zu kommen. Foto: Thomas Frey/Archiv

Ende 2013 war der Vorwurf aufgekommen, einzelne Angestellte hätten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bestochen, um an Daten angehender Beamter zu kommen. Foto: Thomas Frey/Archiv

dpa

Ende 2013 war der Vorwurf aufgekommen, einzelne Angestellte hätten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bestochen, um an Daten angehender Beamter zu kommen. Foto: Thomas Frey/Archiv

Koblenz (dpa) - Wegen Verstößen gegen Datenschutzvorgaben zahlt die Debeka-Versicherung eine Geldbuße von 1,3 Millionen Euro.

Vorstand und Aufsichtsrat hätten die Zahlung akzeptiert, teilten der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner und die Versicherung mit. Damit sei dieses Verfahren wegen Ordnungswidrigkeit beendet, sagte ein Debeka-Sprecher. Ende 2013 war der Vorwurf aufgekommen, einzelne Angestellte der Versicherung hätten Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bestochen, um an Daten angehender Beamter zu kommen.

Auf dem Tisch der örtlichen Staatsanwaltschaft liegt der Fall deshalb weiterhin. Gegen die Angestellten wird weiter ermittelt. Die Debeka hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe unter anderem Qualitätsmanager eingesetzt. Seit April dokumentierte sie nach eigenen Angaben außerdem die Herkunft der Daten potenzieller Mitglieder und schulte Vertriebsmitarbeiter zum Thema Datenschutz.

«Die Vorwürfe um die Weitergabe von Adressen ist somit vom Tisch», sagte ein Debeka-Sprecher am Montag. Gegen die Verstöße einzelner Mitarbeiter gehe die Staatsanwaltschaft vor.

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