Beim Vorzeigeprojekt Rhein-Ruhr-Express (RRX) war eigentlich alles klar: Züge aus NRW für NRW – so die deutlich erkennbare Meinung der Politik bei der Auftragsvergabe. Dass Siemens nun einen großen Teil der Fertigung von Krefeld nach Österreich verschiebt, dürfte in der Düsseldorfer Staatskanzlei für mächtig Ärger sorgen.

Das letzte Wort ist in dieser Sache wohl noch nicht gesprochen. Trotzdem steht das Krefelder Werk heute besser da als vor einem Jahr, weil die Konzernspitze inzwischen begriffen hat, dass der Markt für Schienenfahrzeuge nicht nur Zukunft hat, sondern dass sich mit Zügen Geld verdienen lässt.

 

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