Frankfurt/Main (dpa) - Die Eingliederung der Dresdner Bank in die teilverstaatlichte Commerzbank hat bereits zu einem deutlichen Arbeitsplatz-Abbau geführt. Bis dato seien gut 1800 Stellen gestrichen worden, sagte Finanzvorstand Eric Strutz am Donnerstag in Frankfurt. «Damit sind wir schneller als geplant vorangekommen.» Insgesamt sollen 9000 Stellen wegfallen, 6500 davon in Deutschland. Ende Juni arbeiteten noch knapp 66 500 Menschen im Unternehmen, fast drei Viertel davon im Inland.

Die vom Staat mit 18,2 Milliarden Euro Kapital sowie Garantien gestützte Bank stößt nach der Übernahme der Dresdner Bank Anfang des Jahres auch zahlreiche Beteiligungen ab, um sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Zudem hat die EU der Bank wegen der erhaltenen Staatsgelder den Verkauf von zahlreichen Geschäftsfeldern - darunter den Immobilienfinanzierer Eurohypo - auferlegt.

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