Li Keqiang
Chinas Vizepremier Li Keqiang schreibt in der «Süddeutschen Zeitung»

Chinas Vizepremier Li Keqiang schreibt in der «Süddeutschen Zeitung»

dpa

Chinas Vizepremier Li Keqiang schreibt in der «Süddeutschen Zeitung»

München (dpa) - Die chinesische Regierung wirbt um neue Investitionen aus Deutschland und bemüht sich besonders um Hochtechnologie-Firmen zur Erschließung neuer Märkte. Chinas und Deutschlands Wirtschaft seien «in hohem Maß komplementär».

Das schreibt der für Reformen und Wirtschaftsfragen zuständige chinesische Vize- Premierminister Li Keqiang in einem Beitrag für die «Süddeutsche Zeitung» («SZ»/Mittwoch). Das eröffne neue Chancen, allerdings auch für chinesische Unternehmen. Li forderte, dass auch die Bedingungen für Investitionen und Existenzgründungen chinesischer Unternehmen in Deutschland verbessert werden müssten.

Besondere Anreize will China nach den Worten Lis für Hochtechnologie-Unternehmen in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Energie und Materialwirtschaft schaffen. Besonders die Kooperation in der «grünen Wirtschaft» könne verbessert werden. Insgesamt müsse das Investitionspotenzial besser ausgeschöpft werden, so der Vize- Premier. Dabei sicherte er zu, dass China seine Wirtschaftsgesetze und die Investitionspolitik verbessern, «geistiges Eigentum schützen und ein stabiles, ordnungsgemäßes, transparentes und berechenbares Marktumfeld schaffen» werde.

Li wird als potenzieller Nachfolger des amtierenden Ministerpräsidenten Wen Jiabao gehandelt. Er wird am Donnerstag zu einem dreitägigen Besuch in Deutschland erwartet. Dabei wird der unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sprechen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer