Irische Euro-Münze
Trotz der Irland-Krise sieht Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) keine Gefahr für den Euro.

Trotz der Irland-Krise sieht Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) keine Gefahr für den Euro.

dpa

Trotz der Irland-Krise sieht Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) keine Gefahr für den Euro.

München (dpa) - Trotz der Irland-Krise sieht Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) keine Gefahr für den Euro. «Man kann die aktuelle Krise in Irland nicht mit der im Frühjahr vergleichen», sagte Brüderle dem «Focus».

Mit dem Euro-Rettungsschirm haben wir ein wirksames Instrument, um die Stabilität der Währungsunion zu sichern.» Außerdem habe Irland derzeit ausreichende Liquiditätsreserven, und die Lage werde laufend analysiert, erklärte der Minister.

Experten aus Irland und Brüssel feilen derzeit an einem internationalen Hilfspaket für die Inselrepublik. Notfallhilfe dürfe nachhaltige und durchgreifende Reformen aber nicht ersetzen, betonte Brüderle: «Für die Stabilität des Euro ist es wichtig, dass Staaten, die Auflagen nicht erfüllen, mit Konsequenzen rechnen müssen.» Zudem seien nicht nur die EU-Finanzminister gefragt. Auch die EU- Wettbewerbsminister müssten die europäische Wirtschaftspolitik besser koordinieren und so die Wettbewerbsfähigkeit der Euro-Krisenländer stärken.

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