Das FlowTex-Logo auf der ehemaligen Firmenzentrale in Ettlingen. Foto: Uli Deck (Archiv von 2000)
Das FlowTex-Logo auf der ehemaligen Firmenzentrale in Ettlingen. Foto: Uli Deck (Archiv von 2000)

Das FlowTex-Logo auf der ehemaligen Firmenzentrale in Ettlingen. Foto: Uli Deck (Archiv von 2000)

dpa

Das FlowTex-Logo auf der ehemaligen Firmenzentrale in Ettlingen. Foto: Uli Deck (Archiv von 2000)

Mannheim (dpa) - Der frühere Chef der Skandalfirma FlowTex, Manfred Schmider, muss nicht erneut ins Gefängnis. Das Landgericht Mannheim verurteilte den 63-Jährigen am Mittwoch wegen Bankrott-Vergehen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten.

Schmider hatte in dem Prozess zugegeben, 2005 und 2006 vier wertvolle Gemälde und ein Auto illegalerweise dem Zugriff des Insolvenzverwalters entzogen zu haben.

Er hatte die Dinge zu seiner Frau in die Schweiz schaffen lassen, als er wegen des FlowTex-Betrugs im Gefängnis saß. Im Gegenzug für das Geständnis hatte ihm das Gericht eine zur Bewährung ausgesetzte Strafe in Aussicht gestellt.

FlowTex hatte durch Scheingeschäfte einen Schaden von mehr als zwei Milliarden Euro verursacht, im Jahr 2000 flog der Betrug auf. Schmider war deshalb zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. 2007 kam er vorzeitig frei.

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