Die Schlacht um den größten deutschen Baukonzern Hochtief ist noch nicht geschlagen.
Die Schlacht um den größten deutschen Baukonzern Hochtief ist noch nicht geschlagen.

Die Schlacht um den größten deutschen Baukonzern Hochtief ist noch nicht geschlagen.

dpa

Die Schlacht um den größten deutschen Baukonzern Hochtief ist noch nicht geschlagen.

Berlin/Düsseldorf (dpa) - Im Übernahmekampf um Hochtief hat BDI-Präsident Hans-Peter Keitel dem ACS-Konzern vorgeworfen, dem deutschen Bau-Primus schwer zu schaden. «ACS hat bis heute, soweit mir bekannt ist und was mich nicht wundern würde, kein gemeinsames Geschäftsmodell entwickelt», sagte er.

In einem Gespräch mit dem «Handelsblatt» (Freitag) fügte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und Hochtief-Aufsichtsrater hinzu, dass ACS nach seiner persönlichen Meinung bei Hochtief keine Werte schaffen, sondern vernichte würde.

Ohnehin hält der frühere Hochtief-Chef Keitel Übernahmen unter großen Baukonzernen grundsätzlich für wenig erfolgversprechend. «Von jeher haben die traditionellen großen Bauunternehmen der Welt immer wieder einmal gemeinsame Geschäftsmodelle ausgelotet. Immer mit demselben Ergebnis: Wer selbst international aufgestellt ist, kann durch ein Zusammengehen nicht gewinnen. Im Gegenteil, die Verwässerung von internationaler Kompetenz und Finanzkraft wirkt sich negativ aus», sagte Keitel der Zeitung.

An diesem Freitag will ACS das Ergebnis der verlängerten Umtauschaktion von Hochtief- in ACS-Aktien bekanntgeben. Nach Ende der ersten Phase waren 2,375 Millionen Hochtief-Aktien angeboten worden. Damit kann ACS die wichtige 30-Prozent-Marke der Anteile an Hochtief überschreiten und ohne weitere bürokratische Hürden die Übernahme planen.

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