Die BayernLB wartet seit Jahren vergeblich auf Rückzahlungen in Milliardenhöhe. Foto: Andreas Gebert
Die BayernLB wartet seit Jahren vergeblich auf Rückzahlungen in Milliardenhöhe. Foto: Andreas Gebert

Die BayernLB wartet seit Jahren vergeblich auf Rückzahlungen in Milliardenhöhe. Foto: Andreas Gebert

dpa

Die BayernLB wartet seit Jahren vergeblich auf Rückzahlungen in Milliardenhöhe. Foto: Andreas Gebert

München (dpa) - Die BayernLB hat im vergangenen Jahr wegen ihrer Altlasten im Ausland einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro eingefahren.

Verantwortlich dafür war nach Angaben der Landesbank der verlustreiche Verkauf der ungarischen Tochter MKB sowie das Debakel um die einstige Österreich-Tochter Hypo Alpe Adria (HGAA).

Die BayernLB wartet seit Jahren vergeblich auf die Rückzahlung von 2,4 Milliarden Euro von der HGAA und hat nun in ihrer Bilanz Vorsorge für einen Zahlungsausfall aus Österreich getroffen. Dadurch stieg die Risikovorsorge für das Jahr 2014 um mehr als eine Milliarde Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Mit dem Schritt habe die BayernLB die Altlasten nun weitgehend bereinigt, sagte BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler am Mittwoch in München.

Allerdings betrifft die Vorsorge nur rund die Hälfte der Forderungen an Österreich. Damit bleibt der Zahlungsausfall weiter ein Risiko für die Landesbank.

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