Milch
Die Milchquote war 1984 in der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingeführt worden, um mit Obergrenzen eine Überproduktion zu vermeiden. Foto: Martin Gerten

Die Milchquote war 1984 in der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingeführt worden, um mit Obergrenzen eine Überproduktion zu vermeiden. Foto: Martin Gerten

dpa

Die Milchquote war 1984 in der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingeführt worden, um mit Obergrenzen eine Überproduktion zu vermeiden. Foto: Martin Gerten

Berlin (dpa) - Das Ende der EU-Milchquote am 31. März birgt aus Sicht des Bauernverbands neue Chancen für die Betriebe.

Milchbauern bekämen - wie in anderen Agrarsektoren schon üblich - nun Entscheidungsfreiheit über ihre Produktionsmengen, heißt es in einer Stellungnahme für eine Anhörung des Bundestags-Agrarausschusses am Montag.

Kapazitäten von Ställen und Melkanlagen könnten künftig effizienter ausgelastet werden. Im wichtigen Export könnten sich deutsche Milcherzeuger Anteile sichern und neue Märkte erschließen.

Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter sieht aber eine größere Weltmarkt-Abhängigkeit: «Das bedeutet sowohl für Erzeuger wie auch für Verarbeiter Unsicherheit und zusätzliches Risiko.»

Die Milchquote war 1984 in der damaligen Europäischen Gemeinschaft eingeführt worden, um mit Obergrenzen eine Überproduktion zu vermeiden und Angebot und Nachfrage in ein Gleichgewicht zu bringen. Bei Überschreitung der zulässigen Quote sind Strafzahlungen fällig.

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