Die 17 Euro-Länder und bisher neun weitere EU-Staaten wollen sich an dem «Fiskalpakt» für mehr Haushaltsdisziplin in der Eurozone und EU beteiligen. Arne Dedert (Archivbild)
Die 17 Euro-Länder und bisher neun weitere EU-Staaten wollen sich an dem «Fiskalpakt» für mehr Haushaltsdisziplin in der Eurozone und EU beteiligen. Arne Dedert (Archivbild)

Die 17 Euro-Länder und bisher neun weitere EU-Staaten wollen sich an dem «Fiskalpakt» für mehr Haushaltsdisziplin in der Eurozone und EU beteiligen. Arne Dedert (Archivbild)

dpa

Die 17 Euro-Länder und bisher neun weitere EU-Staaten wollen sich an dem «Fiskalpakt» für mehr Haushaltsdisziplin in der Eurozone und EU beteiligen. Arne Dedert (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Banken parken weiter ihr Geld lieber bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB über Nacht sind zu Jahresbeginn zwar gesunken, liegen aber weiter auf sehr hohem Niveau. Sie beliefen sich auf 413,9 Milliarden Euro, wie die EZB mitteilte.

Am Freitag hatte der Wert noch bei 445,7 Milliarden Euro gelegen. Die eintägigen Ausleihungen der Geschäftsbanken bei der EZB sanken am Montag ebenfalls etwas. Sie fielen von 17,3 Milliarden Euro auf 14,8 Milliarden Euro. Der Wert vom Freitag war der höchste Stand seit zwei Jahren gewesen.

Die eintägigen Ausleihungen und Einlagen der Banken bei der EZB sind ein Gradmesser für das Misstrauen der Institute untereinander. Normalerweise meiden die Institute die Möglichkeit, kurzfristig Geld bei der Notenbank auszuleihen oder anzulegen, weil die Konditionen ungünstig sind.

Wegen der europäischen Schuldenkrise und des starken Engagements der Banken in Staatsanleihen funktioniert der direkte Geldhandel zwischen den Instituten aber nicht wie gewohnt - die EZB muss einspringen. Darüber hinaus haben sich die Geschäftsbanken vergangene Woche bei der EZB mit der Rekordsumme von fast 500 Milliarden Euro für drei Jahre eingedeckt. Einen Teil dieser Mittel parken die Institute bei der Notenbank.

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