Ein Plakat der Lokführer-Gewerkschaft GDL
Ein Plakat der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Ein Plakat der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

dpa

Ein Plakat der Lokführer-Gewerkschaft GDL. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Bei einem Arbeitstreffen suchen die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) heute in Frankfurt nach Lösungen für ihren festgefahrenen Tarifstreit. Vorab zeigten sich beide Seiten skeptisch.

Am 15. Januar läuft ein Ultimatum der GDL aus. Sollte es bis dahin keine Einigung geben, will die Gewerkschaft voraussichtlich noch in diesem Monat zu Streiks aufrufen.

Die GDL hatte Ende November die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für gescheitert erklärt. Sie verwarf mit der Bahn erzielte Zwischenergebnisse und fordert seitdem stattdessen eine Lizenzverlust-Versicherung für Lokomotivführer. Diese soll finanzielle Einbußen ausgleichen, wenn ein Lokführer seinen Beruf aus Gesundheitsgründen nicht mehr ausüben kann. Die Bahn hält den von ihr angebotenen Mitarbeiterschutz für besser. Er garantiere den Lokführern ein Berufsleben lang einen Arbeitsplatz.

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