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WZ-Autor Ingo Faust

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Nanninga, Bernd (bn)

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Die Pannenserie der Bahn geht munter weiter – am Donnerstag platzte in die Bilanzpressekonferenz die Nachricht, dass die EU-Kommission bei einer Razzia an den Vortagen Bahnbüros durchsucht hat, um Belege für Wettbewerbsverstöße zu finden. Dabei geht es um zu hohe Stromrechnungen für die private Konkurrenz bei Fahrten auf deutschen Bahngleisen.

Dass die Deutsche Bahn versucht, die ausländische Konkurrenz von ihren Schienen zu halten und ihre frühere Monopolstellung verteidigt, ist ihr gutes Recht. Dabei muss es sich aber um legitime Mittel handeln wie ein Mehr an Service – und nicht höhere Kosten für die Privatbahnen. Angeblich soll das seit 2002 geltende Preissystem aber mit dem Bundeskartellamt abgestimmt worden sein, mehrere Prozesse dieser Art seien bereits gewonnen worden.

Und hinter den Privaten stecken fast ausschließlich ausländische Staatsbahnen. Die gelten selbst nicht als zimperlich und schotten ihre Heimatmärkte ebenfalls ab.

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