Buenos Aires plant Anleihen unter nationalem Recht.

Cristina Fernandez de Kirchner
Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner. Foto: Ettore Ferrari

Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner. Foto: Ettore Ferrari

dpa

Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner. Foto: Ettore Ferrari

Buenos Aires. Im Dauerstreit mit US-Hedgefonds versucht Argentinien ein neues Manöver. Das Land will seine Staatsanleihen unter nationales Recht stellen, wie Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner in einer Fernsehansprache erklärte. Geht der Plan auf, so könnten die Urteile von US-Gerichten umgangen werden. Dafür müsste aber erst ein großer Anleihetausch gelingen.

Eine entsprechende Gesetzesvorlage sollte am Mittwoch noch dem Parlament vorgelegt werden. Den Gläubigern der Umschuldungen von 2005 und 2010 solle die Auszahlung über Treuhandkonten in Argentinien gesichert werden. Das würde die Blockierung des Schuldendienstes an internationale Gläubiger über die Bank of New York durch amerikanische Richter aushebeln. dpa

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