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Der Eingang eines Metro-Marktes in Berlin (Archiv

Der Eingang eines Metro-Marktes in Berlin (Archiv

dpa

Der Eingang eines Metro-Marktes in Berlin (Archiv

Düsseldorf (dpa). Deutschlands größter Handelskonzern Metro (Kaufhof, Saturn) prüft nach einem Bericht der «Wirtschaftswoche» die Verlagerung von Hunderten Arbeitsplätzen ins Ausland. Nach Informationen des Magazins sollen beim konzerninternen Projekt «Cora» Teile des Berichts- und Rechnungswesens künftig in Servicecentern mit Sitz im Ausland gebündelt werden. Betriebsräte des Unternehmens mit Hauptsitz in Düsseldorf befürchten demnach den Wegfall von bis zu 400 Arbeitsplätzen in Deutschland.

Ein Metro-Sprecher betonte auf dpa- Anfrage, es gebe noch keine Entscheidung. «Wir denken über die Harmonisierung und Bündelung von Buchhaltungsprozessen nach.» Die Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite seien auf gutem Wege und würden in absehbarer Zeit «ein konstruktives Ergebnis» finden.

Der «Wirtschaftswoche» zufolge könnte das Unternehmen Aufgaben wie die Rechnungsprüfung für einzelne Vertriebslinien statt wie bisher an den nordrhein-westfälischen Standorten in Kamen, Düsseldorf, Mönchengladbach und im rheinland-pfälzischen Alzey künftig in Indien und Polen konzentrieren. Nach Angaben der Zeitschrift will Metro mit «Cora» zwischen bis zu 39 Millionen Euro pro Jahr sparen.

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