Gewitter über der Akropolis: Noch ist die Finanz- und Schuldenkrise der ältesten Demokratie Europas nicht beendet. Foto: Alkis Konstantinidis
Gewitter über der Akropolis: Noch ist die Finanz- und Schuldenkrise der ältesten Demokratie Europas nicht beendet. Foto: Alkis Konstantinidis

Gewitter über der Akropolis: Noch ist die Finanz- und Schuldenkrise der ältesten Demokratie Europas nicht beendet. Foto: Alkis Konstantinidis

dpa

Gewitter über der Akropolis: Noch ist die Finanz- und Schuldenkrise der ältesten Demokratie Europas nicht beendet. Foto: Alkis Konstantinidis

Berlin (dpa) - Der Ökonom Peter Bofinger sieht weitreichende Folgen, sollte sich die Lage in Griechenland zuspitzen und das Land möglicherweise die Eurozone verlassen: «Ein solcher Schritt wäre mit sehr hohen Risiken für die Stabilität des Euro-Raums verbunden».

«Auch wenn die Situation Griechenlands nicht mit der anderer Mitgliedstaaten vergleichbar ist, würde damit ein Geist aus der Flasche gelassen, der nur schwer beherrschbar wäre», sagte der «Wirtschaftsweise» der «Welt am Sonntag».

Die Griechen müssen am 25. Januar ein neues Parlament wählen, nachdem der Kandidat der Regierung für das Präsidentenamt, der konservative ehemalige EU-Kommissar Stavros Dimas (73), am vergangenen Montag im Parlament auch im dritten Anlauf nicht die erforderliche Mehrheit erhalten hatte. In Umfragen liegt das Linksbündnis von Alexis Tsipras vorn. Dieser strebt eine Neuaushandlung des griechischen Konsolidierungsprogramms und einen Schuldenschnitt an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer