Das Hochwasser blockiert derzeit wichtige ICE-Strecken. Foto: Peter Steffen
Das Hochwasser blockiert derzeit wichtige ICE-Strecken. Foto: Peter Steffen

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dpa

Das Hochwasser blockiert derzeit wichtige ICE-Strecken. Foto: Peter Steffen

Berlin (dpa) - Das Hochwasser behindert auch weiterhin den Bahnverkehr. Wegen der Sperrung einer Elbbrücke bei Schönhausen in Sachsen-Anhalt kommt es auf den Strecken zwischen Hannover und Berlin sowie Frankfurt am Main und Berlin noch immer zu Verspätungen von einer bis zu etwa drei Stunden, wie die Bahn mitteilte.

Außerdem fallen einige Zugverbindungen aus. Da die Brücke möglicherweise auch am Dienstag nicht befahrbar sei, müssten Reisende weiterhin mit starken Einschränkungen rechnen, sagte ein Sprecher der Bahn. Die Elbbrücke war wegen eines Deichbruchs bei Fischbeck am frühen Morgen gesperrt worden.

Seit den Morgenstunden mussten Reisende vor allem in Hannover Geduld haben, wie die Bahn mitteilte. Hier hätten sich nach den Sperrungen viele Linien gekreuzt. An anderen Bahnhöfen sei die Lage aber meist überschaubar gewesen, wie etwa in Frankfurt am Main und in Hamburg. «Die Situation sieht durchaus gut aus», sagte eine Bahn-Sprecherin. «Alle Reisenden kommen weg.»

Besonders betroffen ist die viel genutzte Ost-West-Verbindung der ICE-Linie 10 von Berlin über Hannover und Hamm nach Düsseldorf und Köln. Sie wird zwischen Berlin und Hannover über Wittenberge-Stendal-Wolfsburg umgeleitet. Das ist die Hauptstrecke nach Hamburg, deshalb verspäten sich auch die Züge von Berlin in die Hansestadt. Der ICE von Berlin nach Frankfurt Main und München wird ab Göttingen nach Hannover umgeleitet und endet dort.

Die ICE-Linie 12 von Berlin über Frankfurt/Main nach Basel wird ab Fulda über Erfurt und Halle umgeleitet. Die Halte Kassel, Göttingen, Hildesheim, Braunschweig und Wolfsburg fallen aus. Der IC von Amsterdam fährt nur bis Hannover. Wieder planmäßig fahren die Züge der ICE-Linie 28 von Hamburg über Berlin und Leipzig nach München. Es sei aber noch mit Verspätungen von etwa einer halben Stunde zu rechnen, teilte die Bahn mit.

Die Bahn reagiert mit Ausnahmeregelungen auf die Hochwasserlage. Bis 23. Juni werden die Kosten für Fahrkarten und Reservierungen bei Verspätungen oder Ausfällen erstattet, wenn Reisende die Fahrt nicht antreten möchten. Tickets mit Zugbindung können auf eine andere, zeitnahe Verbindung umgeschrieben werden.

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