Senioren gehen auf der Bodenseeinsel Mainau spazieren. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Senioren gehen auf der Bodenseeinsel Mainau spazieren. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Senioren gehen auf der Bodenseeinsel Mainau spazieren. Foto: Patrick Seeger/Archiv

dpa

Senioren gehen auf der Bodenseeinsel Mainau spazieren. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Berlin (dpa) - Angesichts des Fachkräftebedarfs plädiert der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, für zusätzliche Anreize, um Ältere bis 70 im Berufsleben zu halten.

«Flexible Ausstiege aus dem Erwerbsleben in Rente sind grundsätzlich ein gutes Modell», sagte er der Zeitung «Die Welt» (Montag). Die Regierung habe den früheren Ausstieg mit der Rente mit 63 ermöglicht.
«Man sollte nun auch Anreize dafür setzen, dass Arbeitnehmer, die fit sind, freiwillig bis 70 arbeiten können», so Weise.

Die große Koalition hatte im Sommer die abschlagsfreie Rente nach 45
Beitragsjahren eingeführt. Bis Ende November wurden dem Bericht zufolge bereits 186 000 Anträge bei der Deutschen Rentenversicherung gestellt. «Die neuen Zahlen lassen darauf schließen, dass die abschlagsfreie Rente mit 63 noch häufiger in Anspruch genommen wird als erwartet», sagte Alexander Gunkel von der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der
«Welt». «Die falschen Anreize zur Frührente wirken offenbar.» Gunkel vertritt die Arbeitgeber im Vorstand der Rentenversicherung.

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