Der Voice-Recorder der abgestürzen Germanwings-Maschine 4U 9525 soll erste Aufschlüsse über die Unglücksursache geben. Foto: BEA
Der Voice-Recorder der abgestürzen Germanwings-Maschine 4U 9525 soll erste Aufschlüsse über die Unglücksursache geben. Foto: BEA

Der Voice-Recorder der abgestürzen Germanwings-Maschine 4U 9525 soll erste Aufschlüsse über die Unglücksursache geben. Foto: BEA

dpa

Der Voice-Recorder der abgestürzen Germanwings-Maschine 4U 9525 soll erste Aufschlüsse über die Unglücksursache geben. Foto: BEA

Paris (dpa) - Vor dem Absturz der Germanwings-Maschine hat es keine Explosion gegeben. «Das Flugzeug ist bis zum Schluss geflogen», es habe also keine Explosion gegeben, teilte BEA-Direktor Rémi Jouty in Paris mit.

Nach seinen Angaben konnte die Behörde eine «Audio-Datensammlung» aus dem ersten Flugschreiber sicherstellen. Die zweite Blackbox sei noch nicht gefunden worden.

Es sei aber «zu früh, daraus einen Schluss zu ziehen», sagte Jouty. Es gebe nicht «die geringste Erklärung» zur Ursache: «Zu diesem Zeitpunkt kann man keine Hypothese festlegen.»

In ihrem letzten Kontakt hätten die Piloten des Airbus 320 eine Routine-Mitteilung gemacht. Vorrang habe neben der weiteren Auswertung jetzt, dass der zweite Flugschreiber gefunden werde, erklärte der BEA-Direktor. Er sei in dem schwer zugänglichen Gelände noch nicht lokalisiert worden. Warum die Maschine verspätet in Barcelona abgeflogen sei, konnte Jouty nicht sagen.

Der Airbus A320 war am Dienstagvormittag an einem Hochgebirgsmassiv in Südfrankreich zerschellt. Insgesamt kamen 150 Menschen ums Leben, darunter 72 Deutsche. Die am Dienstag entdeckte erste Blackbox war am Mittwochmorgen in Paris eingetroffen.

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