Gespannte Ruhe in Kairo. Foto: Mohammed Saber
Gespannte Ruhe in Kairo. Foto: Mohammed Saber

Gespannte Ruhe in Kairo. Foto: Mohammed Saber

dpa

Gespannte Ruhe in Kairo. Foto: Mohammed Saber

Genf (dpa) - Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat ein Ende der Verhaftungen von ranghohen Muslimbrüdern in Ägypten nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi gefordert. «Es darf keine Gewalt mehr geben, keine willkürlichen Verhaftungen, keine illegalen Vergeltungsakte», sagte Pillay am Freitag in Genf. Nach dem vom Militär verübten Staatsstreich waren zahlreiche Funktionäre der Muslimbrüder, denen der Islamist Mursi nahesteht, festgenommen worden. Pillay forderte zudem eine Untersuchung von angeblich organisierten sexuellen Attacken auf weibliche Demonstranten. Der ägyptische Staat habe es bislang verabsäumt, auf die Hoffnungen aller Bürger zu reagieren. Ägypten müsse sich zu einer toleranten Gesellschaft entwickeln, die auf den Menschenrechten und dem Rechtsstaat beruhe, sagte sie.

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