Paris (dpa) - Auf die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» wurde am Mittwoch ein Terroranschlag verübt.

Was ist bekannt?

- Bei dem Anschlag wurden zwölf Menschen getötet. Elf weitere Opfer wurden verletzt, vier davon schwer.

- Die Täter riefen «Allah ist groß» und islamistische Parolen wie «Wir haben den Propheten gerächt».

- Die Angreifer entkamen in einem Kleinwagen, der sichergestellt wurde.

- Die französische Regierung hat die Sicherheitsstufe zur Abwehr von Terroranschlägen auf das höchste Niveau gehoben. Damit werden zum Beispiel an viele öffentlichen Einrichtungen die Eingänge kontrolliert.

- Frankreich kämpf international gegen den islamistischen Terrorismus

Was ist nicht bekannt?

- Die Zahl der Täter ist unklar. Der Staatsanwalt spricht von «mindestens zwei» Tätern. Ein Augenzeuge habe drei Angreifer gesehen.

- Bisher gibt es keine Informationen, ob die schwer bewaffneten Täter auf eigene Faust gehandelt haben.

- Die Identität der Opfer ist noch nicht offiziell bestätigt. Nach Augenzeugenberichten sind vier Redaktionsmitglieder von «Charlie Hebdo» unter den Toten.

- Ungeklärt ist, ob der Zeitpunkt des Anschlags bewusst gewählt wurde. Das islamkritische Magazin war bereits mehrfach Opfer von Angriffen. In einem Fall wurden die Redaktionsräume verwüstet.

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