Überstunden
43 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Foto: Oliver Berg/Archiv

43 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Foto: Oliver Berg/Archiv

dpa

43 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Foto: Oliver Berg/Archiv

Berlin (dpa) - Werden dem Organismus außergewöhnliche Leistungen abverlangt, gerät er in erhöhte Alarmbereitschaft. Es war der österreichisch-kanadische Stressforscher Hans Selye, der 1936 den Begriff «Stress» dafür prägte, was in der englischen Sprache Druck, Belastung oder Spannung bedeutet.

Nicht nur Überforderung im Beruf oder Probleme in der Partnerschaft, auch andere «Stressoren» wie Hitze, Kälte, Lärm, Krankheit oder Verletzungen können Stress hervorrufen.

Unabhängig von den spezifischen Ursachen reagiert der Körper laut Selye nach folgendem Muster: Zunächst werden vermehrt Hormone wie Cortisol oder Adrenalin ausgeschüttet. Herzschlag und Blutdruck steigen. Ist der Stress von Dauer, drohen Erschöpfung und organische Erkrankungen wie Magengeschwüre, Bluthochdruck oder Herzinfarkt.

Stress muss aber nicht nur negativ sein. Psychologen unterscheiden zwischen dem aus Überforderung resultierenden und belastenden «Distress» und einer «Eustress» genannten, positiv erlebten Aktivierung des Organismus vor einer besonderen Herausforderung - wie zum Beispiel Lampenfieber.

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