Wenn sie ins Haus kommen, hilft keine Selbstanzeige mehr: Steuerfahnder bei einer Durchsuchung. Foto: Patrick Pleul/Archiv
Wenn sie ins Haus kommen, hilft keine Selbstanzeige mehr: Steuerfahnder bei einer Durchsuchung. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Wenn sie ins Haus kommen, hilft keine Selbstanzeige mehr: Steuerfahnder bei einer Durchsuchung. Foto: Patrick Pleul/Archiv

dpa

Wenn sie ins Haus kommen, hilft keine Selbstanzeige mehr: Steuerfahnder bei einer Durchsuchung. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Berlin (dpa) - Bei Steuerhinterziehung drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren, in besonders schweren Fällen können es bis zu zehn Jahre sein. Für die Aufdeckung und Verfolgung von Steuerstraftaten sind die Länder zuständig. In Deutschland kann eine Bestrafung durch eine Selbstanzeige vermieden werden.

Wer sich selbst anzeigt, bleibt aber nur dann straffrei, wenn die Behörden von dem Fall bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Bis dahin räumt das Gesetz die Möglichkeit ein, dem Finanzamt die nicht-erklärten Einkünfte nachzumelden. Dann aber vollständig. Wird bereits ermittelt, ist der Zug für den Steuersünder abgefahren.

Bei einer Selbstanzeige bleiben nach dem Schwarzgeldbekämpfungsgesetz von 2011 nur noch Hinterziehungsbeträge bis 50 000 Euro pro Vorgang straffrei. Bei bis zu 100 000 Euro kann von einer Strafe dann abgesehen werden, wenn der Betroffene neben den Verzugszinsen von 0,5 Prozent pro Monat einen Zuschlag von fünf Prozent auf die hinterzogenen Steuern zahlt.

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