Berlin (dpa) - Psychische Erkrankungen treten in vielen Formen auf. Bekannt sind zum Beispiel Depression, Schizophrenie und Burnout.

Bei Entstehung und Verlauf einer psychischen Störung - viele Wissenschaftler sprechen von Störung statt von Erkrankung - spielen meist verschiedene Faktoren eine Rolle. Neben psychischen und körperlichen Gründen können zum Beispiel traumatische Erfahrungen bedeutend sein.

Die Fachwelt unterscheidet unter anderem zwischen organischen, wahnhaften, affektiven und neurotischen Störungen. Eine genaue Diagnose ist mitunter schwierig, da die Krankheitsbilder sehr unterschiedlich sind.

Viele Betroffene verschweigen ihr Leiden lange, weil sie Angst vor den Reaktionen anderer haben. Obwohl über Erkrankungen wie Burnout - Betroffene fühlen sich seelisch und körperlich völlig erschöpft - inzwischen viel gesprochen wird, werden psychische Störungen oft negativer wahrgenommen als etwa rein körperliche Beschwerden.

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