In den vergangenen vier Jahren gingen dem Bericht zufolge rund 60 000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein. Foto: Armin Weigel
In den vergangenen vier Jahren gingen dem Bericht zufolge rund 60 000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein. Foto: Armin Weigel

In den vergangenen vier Jahren gingen dem Bericht zufolge rund 60 000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein. Foto: Armin Weigel

dpa

In den vergangenen vier Jahren gingen dem Bericht zufolge rund 60 000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein. Foto: Armin Weigel

Berlin (dpa) - Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft rechnet als Folge des am Montag beginnenden Prozesses gegen Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß mit einer Flut neuer Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern.

«Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren 60 000 bis 120 000 Selbstanzeigen gestellt werden», sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Thomas Eigenthaler der «Welt am Sonntag». Der Fall Hoeneß sei neben dem Ankauf von Steuer-CDs ein «ganz wesentlicher Faktor». Er habe die Angst, entdeckt zu werden, «deutlich erhöht». Dies hätten die vergangenen Monate deutlich gezeigt.

In den vergangenen vier Jahren gingen dem Bericht zufolge rund 60 000 Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämtern ein, fast die Hälfte davon im vergangenen Jahr.

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