Abenteuer-Kita «Regenbogen»
In der neuen Abenteuerkindertagesstätte «Regenbogen» in Mücheln-Stöbnitz frühstücken die Kinder mit den Erzieherinnen in ihrem selbst gesammelten «Nest». Foto: Waltraud Grubitzsch

In der neuen Abenteuerkindertagesstätte «Regenbogen» in Mücheln-Stöbnitz frühstücken die Kinder mit den Erzieherinnen in ihrem selbst gesammelten «Nest». Foto: Waltraud Grubitzsch

dpa

In der neuen Abenteuerkindertagesstätte «Regenbogen» in Mücheln-Stöbnitz frühstücken die Kinder mit den Erzieherinnen in ihrem selbst gesammelten «Nest». Foto: Waltraud Grubitzsch

Frankfurt/Main (dpa) - Der von Mitte 2013 an geplante Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz sollte nach Ansicht des hessischen Städtetags ausgesetzt werden. «Der Rechtsanspruch ist nicht in jeder Stadt und für jedes Kind zu verwirklichen», sagte der Geschäftsführende Direktor Jürgen Dieter dem Hörfunksender hr-Info.

Die Politik solle so mutig sein, das jetzt zu bekennen. Denn er rechne von 2013 an mit einer Klagewelle der Eltern, betonte Dieter. «Dann müssen wir das Geld für Schadenersatzleistungen ausgeben und nicht für den Aufbau von Krippenplätzen.» Dies sei sehr ärgerlich und sollte möglichst abgewendet werden. Die größten Probleme beim Ausbau der Kitas sind nach Ansicht des hessischen Städtetages mangelnde Fachkräfte, fehlende Grundstücke und zu wenig Geld. Den Zehn-Punkte-Plan von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hält Dieter deshalb für nicht ausreichend.

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