Der ehemalige Wulff-Sprecher Glaeseker bleibt in Bedrängnis. Die Staatsanwaltschaft Hannover durchsuchte sein früheres Arbeitszimmer im Bundespräsidialamt. Foto: Rainer Jensen/Archiv
Der ehemalige Wulff-Sprecher Glaeseker bleibt in Bedrängnis. Die Staatsanwaltschaft Hannover durchsuchte sein früheres Arbeitszimmer im Bundespräsidialamt. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Der ehemalige Wulff-Sprecher Glaeseker bleibt in Bedrängnis. Die Staatsanwaltschaft Hannover durchsuchte sein früheres Arbeitszimmer im Bundespräsidialamt. Foto: Rainer Jensen/Archiv

dpa

Der ehemalige Wulff-Sprecher Glaeseker bleibt in Bedrängnis. Die Staatsanwaltschaft Hannover durchsuchte sein früheres Arbeitszimmer im Bundespräsidialamt. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Hannover (dpa) - Die angeblichen Gratisurlaube des früheren Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff bei einem Unternehmer werden möglicherweise zum Fall für die Justiz.

Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft, ob gegen Olaf Glaeseker ein Anfangsverdacht wegen Vorteilsnahme vorliegt. Das sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der «Neuen Presse» in Hannover.

Glaeseker soll ab 2008 mit seiner Frau im Ausland bei einem Event-Unternehmer Urlaub gemacht haben. Glaeseker war damals niedersächsischer Regierungssprecher und hätte als Landesbediensteter teure Geschenke wie Gratisurlaube möglicherweise nicht annehmen dürfen. Ministerpräsident war zu dieser Zeit Wulff. In der Kreditaffäre um Wulff liegt dem Sprecher zufolge weiterhin kein Anfangsverdacht für eine Straftat vor.

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