Winterkorn-Videostatement am 22. September 2015: Der inzwischen zurückgetretene VW-Boss Martin Winterkorn hatte zunächst eher vage von «Unregelmäßigkeiten» gesprochen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Winterkorn-Videostatement am 22. September 2015: Der inzwischen zurückgetretene VW-Boss Martin Winterkorn hatte zunächst eher vage von «Unregelmäßigkeiten» gesprochen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Winterkorn-Videostatement am 22. September 2015: Der inzwischen zurückgetretene VW-Boss Martin Winterkorn hatte zunächst eher vage von «Unregelmäßigkeiten» gesprochen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Wolfsburg (dpa) - Der Volkswagen-Konzern hat ein neues Wort gefunden, das den Skandal um millionenfach manipulierte Abgaswerte umschreibt: «Dieselthematik».

Der Begriff findet sich in der 59 Seiten starken Quartalsbilanz vom Mittwoch 22 Mal. Wie aus dem Konzern verlautet, will Volkswagen die Wortschöpfung künftig flächendeckend für seine Kommunikation nutzen. Im Englischen ist von «diesel issue» die Rede.

Während die Medien und auch Investoren schnell von «Affäre» und «Skandal» sprachen, hatte der Konzern anfangs nicht immer eine klare Linie dabei, passende Worte für den Vorgang zu finden.

Der inzwischen zurückgetretene VW-Boss Martin Winterkorn hatte zunächst eher vage von «Unregelmäßigkeiten» gesprochen. Am 6. Oktober schrieb Volkswagen dann in einer eigenen Mitteilung ohne Umschweife von «Abgasskandal» und zitierte Winterkorns Nachfolger Matthias Müller im Kontext der Aufarbeitung mit den Begrifflichkeiten «Krise» und «Probleme».

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