Ilse Aigner
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sorgte kurzzeitig für Krach. Foto: Marc Müller

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sorgte kurzzeitig für Krach. Foto: Marc Müller

dpa

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sorgte kurzzeitig für Krach. Foto: Marc Müller

Kreuth (dpa) - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat vor dem Hintergrund der Konfrontation mit seiner Wirtschaftsministerin Ilse Aigner um die Energiewende mehr Verständnis für politische Auseinandersetzungen gefordert. «Lassen Sie uns da doch ein bisschen mehr Normalität über den politischen Diskussionsprozess einkehren», sagte der CSU-Chef am Dienstagabend im oberbayerischen Wildbad Kreuth auch mit Blick auf Debatten der schwarz-roten Koalition im Bund. Es sei völlig normal, dass Politiker um große gesellschaftliche Reformen ringen müssten. Auf die Frage, ob Aigner nach dem Streit immer noch seine Kronprinzessin sei, sagte Seehofer: «Ja, selbstverständlich.» Jeder Minister habe das Recht, dass seine Vorschläge mit pro und kontra diskutieren werden. «Das haben wir in einem sehr guten Klima getan.»

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