Dresden (dpa) - Das Ausmaß des Dioxin-Skandals in Sachsen ist noch nicht abzuschätzen. «Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren», sagte der Sprecher des zuständigen Gesundheitsministeriums, Ralph Schreiber, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

«Klar ist, dass verseuchtes Futtermittel an zwei Betriebe in Sachsen gelangte.» Betroffen seien ein Geflügelzuchtbetrieb im Raum Dresden sowie eine Agrarhandelsgenossenschaft im Raum Leipzig. Beide Unternehmen seien inzwischen gesperrt worden. Nun würden unter anderem die Lieferlisten der Handelsgenossenschaft geprüft. «Nach derzeitigem Kenntnisstand ist in Sachsen ausschließlich Geflügel betroffen», sagte Schreiber.

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