Auf dem Weg in die Regierungsverantwortung: Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Saarland, Heiko Maas. Foto: Fredrik von Erichsen
Auf dem Weg in die Regierungsverantwortung: Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Saarland, Heiko Maas. Foto: Fredrik von Erichsen

Auf dem Weg in die Regierungsverantwortung: Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Saarland, Heiko Maas. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Auf dem Weg in die Regierungsverantwortung: Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Saarland, Heiko Maas. Foto: Fredrik von Erichsen

Saarbrücken (dpa) - Die Spitze der Saar-SPD will nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition das CDU-Angebot für Koalitionsgespräche annehmen.

SPD-Landeschef Heiko Maas sagte am Freitag nach einer Sitzung in Saarbrücken, dies habe das SPD-Präsidium dem Landesvorstand einstimmig empfohlen. Eine endgültige Entscheidung werde der Landesvorstand an diesem Samstag treffen. Er signalisierte, dass die SPD auch als Juniorpartner in eine große Koalition eintreten würde. Im Landesparlament habe eben die CDU die Mehrheit.

Die SPD wolle ernsthaft verhandeln, sagte Maas. Man müsse aber eine stabile Regierung bilden können. Es gehe um die inhaltlichen Ergebnisse der Gespräche: «Es nützt ja dann nichts, in eine Regierung einzusteigen, die dann auch nicht vernünftig arbeitet.»

Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte das Bündnis aus CDU, FDP und Grünen angesichts einer Krise der Saar-FDP nach rund zwei Jahren am Freitag für gescheitert erklärt.

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