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Ukrainische Soldaten setzen ihren «Anti-Terror-Einsatz» gegen prorussische Separatisten im Osten fort. Foto: Roman Pilipey

Ukrainische Soldaten setzen ihren «Anti-Terror-Einsatz» gegen prorussische Separatisten im Osten fort. Foto: Roman Pilipey

dpa

Ukrainische Soldaten setzen ihren «Anti-Terror-Einsatz» gegen prorussische Separatisten im Osten fort. Foto: Roman Pilipey

Slawjansk (dpa) - Nach der Freilassung der OSZE-Beobachter in der Ukraine hat Russland die Führung in Kiew zu einer Unterbrechung des «Anti-Terror-Einsatzes» gegen moskautreue Separatisten aufgerufen.

«Die Volkswehr hat die Männer nicht gegen inhaftierte Gesinnungsgenossen ausgetauscht, sondern sie als Geste freigelassen», sagte der russische Sondergesandte Wladimir Lukin in Slawjansk.

«Ich hoffe, dass diesem freiwilligen Schritt als Antwort eine ebenso edle Geste folgt - wünschenswert wären das Einstellen der Kriegshandlungen und ein Dialog», sagte der langjährige russische Menschenrechtsbeauftragte am Samstag dem Fernsehsender Rossija-24.

Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow berichtete unterdessen von schweren Kämpfen mit moskautreuen Aktivisten in der Stadt Kramatorsk bei Slawjansk. Ein wichtiger Fernsehturm sowie mehrere Straßensperren seien in der Hand der Regierungstruppen. «Wir werden nicht nachlassen», betonte Awakow. Zu Opfern machte er keine Angaben.

Das ukrainische Anti-Terror-Zentrum teilte mit, die Vororte von Slawjansk würden mittlerweile von Sicherheitskräften kontrolliert. «Wir haben alle Zufahrten im Griff», sagte Leiter Wassili Krutow.

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