2014 wurde Edward Snowden ausgezeichnet, abholen konnte er den Alternativen Nobelpreis bis heute nicht. Foto: Mathias Loevgreen Bojesen
2014 wurde Edward Snowden ausgezeichnet, abholen konnte er den Alternativen Nobelpreis bis heute nicht. Foto: Mathias Loevgreen Bojesen

2014 wurde Edward Snowden ausgezeichnet, abholen konnte er den Alternativen Nobelpreis bis heute nicht. Foto: Mathias Loevgreen Bojesen

dpa

2014 wurde Edward Snowden ausgezeichnet, abholen konnte er den Alternativen Nobelpreis bis heute nicht. Foto: Mathias Loevgreen Bojesen

Stockholm (dpa) - Mit dem Alternativen Nobelpreis rückt die Right Livelihood Award Stiftung meist international weniger bekannte Kämpfer für Menschenrecht, Umwelt und Frieden ins Licht der Öffentlichkeit.

Seit 1980 haben aber auch schon eine Reihe bekannter Persönlichkeiten die Auszeichnung erhalten:

EDWARD SNOWDEN - Der US-amerikanische Whistleblower bekam den Preis 2014, «weil er mit Mut und Kompetenz das beispiellose Ausmaß staatlicher Überwachung enthüllt hat, die grundlegende demokratische Prozesse und verfassungsmäßige Rechte verletzt». In der schwedischen Regierung löste die Vergabe an den Geheimdienst-Enthüller viel Aufregung aus. Abholen konnte Snowden, der seit 2013 in Russland im Exil lebt, die Auszeichnung bis heute nicht.

ASTRID LINDGREN - Auch die weltweit wohl berühmteste Schwedin hat den Alternativen Nobelpreis bekommen. 1994 verlieh die Stiftung der Kinderbuchautorin den nicht dotierten Ehrenpreis für ihren «lebenslangen Kampf für die Rechte von Kindern».

BIANCA JAGGER - Die frühere Ehefrau von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger hat den Preis 2004 für ihren Einsatz für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz bekommen. Jagger habe gezeigt, «wie man Berühmtheit in den Dienst von Ausgebeuteten und Benachteiligten stellt», begründete die Stiftung die Wahl damals.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer