Dimitri Bulatow
Dimitri Bulatow, der als einer der führenden Köpfe der seit Wochen in Kiew andauernden Straßenproteste gilt, war acht Tage nach seinem Verschwinden schwer misshandelt gefunden worden. Foto: Olga Koschelenko

Dimitri Bulatow, der als einer der führenden Köpfe der seit Wochen in Kiew andauernden Straßenproteste gilt, war acht Tage nach seinem Verschwinden schwer misshandelt gefunden worden. Foto: Olga Koschelenko

dpa

Dimitri Bulatow, der als einer der führenden Köpfe der seit Wochen in Kiew andauernden Straßenproteste gilt, war acht Tage nach seinem Verschwinden schwer misshandelt gefunden worden. Foto: Olga Koschelenko

Kiew (dpa) - Der mutmaßlich gefolterte ukrainische Regierungsgegner Dmitri Bulatow darf nach Angaben der Opposition zur Behandlung in die EU ausreisen. Ein Gericht in Kiew habe das Verfahren wegen der Organisation von Massenunruhen eingestellt, sagte der Unternehmer Pjotr Poroschenko örtlichen Medien zufolge.

Er habe selbst den Gerichtsbescheid erhalten. Zuvor hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mitgeteilt, sein ukrainischer Kollege Leonid Koschara habe ihm die Ausreise Bulatows zugesichert. Steinmeier hatte dem Aktivisten angeboten, sich in Deutschland behandeln zu lassen.

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