Kiel (dpa) - Analysen der Futterfett-Proben des Herstellers Harles und Jentzsch in Uetersen (Schleswig-Holstein) haben erneut extreme Dioxin-Belastungen ergeben. Nach Angaben des Umweltministeriums in Kiel vom Samstag lagen sieben von acht Testwerten über dem Limit.

Mindestens eine Probe überschritt dabei den zulässigen Grenzwert fast um das 73-fache. Die acht Proben erreichten nach Ministeriumsangaben Belastungen zwischen 0,39 Nanogramm (ng/milliardstel Gramm) und 54,67 ng. Erlaubt sind maximal 0,75 ng. Von 112 Proben sind den Angaben zufolge mittlerweile 38 analysiert. 25 davon lagen über dem Grenzwert. Bereits am Freitag waren Probenergebnisse veröffentlicht worden. Dabei war die Giftdosis im schlimmsten untersuchten Fall knapp 78 Mal so hoch wie erlaubt.

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