Kauder und Merkel
Bundeskanzlerin Merkel im Gespräch mit dem Unions-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Volker Kauder. Foto: Michael Kappeler/Archiv

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dpa

Bundeskanzlerin Merkel im Gespräch mit dem Unions-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Volker Kauder. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will trotz wachsender Ungeduld bei den Koalitionspartnern CSU und SPD an ihrem Kurs in der Flüchtlingspolitik festhalten.

Sie werde etwa beim Treffen mit der CSU-Landtagsfraktion in dieser Woche erneut darauf hinweisen, «dass sie eine ganz klare Agenda von nationalen und europäischen Aufgaben hat», sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. «Und an dieser Agenda arbeiten wir jetzt.»

Er wies zugleich darauf hin, dass bei den EU-Gipfeln im Februar und März eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der europäisch vereinbarten Maßnahmen zu ziehen ist. «Und daraus folgt dann, wie es weitergehen muss.» Mit Blick auf jüngste Kritik aus SPD und CSU sagte Seibert: «Die Bundeskanzlerin nimmt all diese Hinweise, all diese Wortmeldungen zur Kenntnis.» Er bekräftigte das Ziel, die Zahl der ankommenden Flüchtlinge dauerhaft und spürbar zu senken.

Die jetzt schon niedrigeren Zahlen als vor einigen Monaten reichten nicht aus.

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